Grundschule Neukirchen,

das sind unsere Ziele ...


Bild: Das jetzige Schulgebäude
wurde 1935 gebaut.

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Schulprofil und Schulprogramm
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Pädagogische Ziele der Grundschule Neukirchen:

Wir wollen an der Grundschule Neukirchen die Kinder darauf vorbereiten bzw. dazu hinführen, als Erwachsene unter anderem folgende Werte zu vertreten: Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Respekt, Toleranz, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Fleiß, Ordnung, Disziplin (auch gegen sich selbst). 

Im Unterricht soll deswegen nicht nur die Vermittlung von Wissen im Vordergrund stehen, sondern vor allem auch Handlungs- und Sozialkompetenz zum eigenständigen Lernen und Arbeiten. Schülerorientierte Unterrichtsformen verlangen dabei von den Kindern auch ein hohes Maß an Bereitschaft, Freiräume sinnvoll zu nutzen. Wir wollen ihnen helfen, dies zu lernen.

Die Kinder sollen an der Gestaltung des Unterrichts teilhaben, dazu müssen sie sich z.B. in andere hineinversetzen und Verantwortungsgefühl auch für anvertraute Dinge entwickeln. In der Gruppe sollen sie sich als gleichberechtigte Partner verstehen, was für alle die Übernahme von Aufgaben und Hilfeleistung einschließt, also „Teamfähigkeit“ im weitesten Sinne.

Gezielte unterrichtliche Maßnahmen sollen das Verhalten der Schüler positiv beeinflussen, durch Förderung und Forderung die Energie der Schüler in die richtigen Bahnen lenken und Lernprobleme vermeiden oder durch geeignete Maßnahmen auffangen.

Dazu gehört das Setzen von klaren Grenzen und deren Einhaltung mit Hilfe von Strategien und Konsequenzen.

1. Strukturelle Voraussetzungen

Zu den strukturellen Voraussetzungen gehören überschaubare Klassengrößen, feste Bezugspersonen, eine ansprechende Lernatmosphäre in den Klassenräumen sowie ein adäquates Angebot von Fach- und Mehrzweckräumen und eine reichhaltige Ausstattung mit Lern- und Lehrmaterialien.

2. Unterrichtliche Maßnahmen

Die Lehrpläne gelten als Leitfaden für das unterrichtliche Geschehen. Darin sind die Grundlagen der unterrichtlichen Maßnahmen verankert.

Ein wesentliches Augenmerk sollte jedoch stets die Vermeidung von Über- bzw. Unterforderung der Schülerinnen und Schüler sein.

Darüber hinaus sind einzelne Projekte, Klassenfeste, Ausflüge, Klassenfahrten, Praktika und Rituale eine hilfreiche Ergänzung des unterrichtlichen Geschehens.

Schülerorientierten Unterrichtsformen soll ein besonders wesentlicher Teil des Unterrichts eingeräumt werden. Wir wollen versuchen, weitestgehend individualisierte Lernangebote zu erreichen.

3. Zusammenarbeit mit den Eltern

Um den einzelnen Schüler besser verstehen und optimal auf ihn eingehen zu können, ist die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus notwendig. Sie basiert auf gegenseitigem Informationsfluss. Von beiden Seiten bestehen Bringepflichten über alle für das Wohl der Schülerin oder des Schülers nötigen Informationen.

Die Schule informiert über den Leistungsstand, das Verhalten und eventuelle Probleme der Schülerin oder des Schülers. Darüber hinaus berät und hilft sie entsprechend der bestehenden Möglichkeiten, auch durch die Vermittlung von Beratung oder Hilfe durch Spezialisten.

4. Spezielle Förderangebote

Spezielle Förderangebote (ausgerichtet an den Lernplänen der Kinder) tragen wesentlich dazu bei, Lern- oder Verhaltensprobleme zu vermeiden oder abzuschwächen. Die Angebote sollen sensibel auf den jeweiligen Bedarf an der Schule abgestimmt werden, dabei sollen bewährte Methoden und Strukturen in der Schule verwendet und erhalten werden. Dazu gehören momentan z.B. die Hausaufgabenhilfen (auch im Rahmen der betreuten Grundschule), Förderkurse für lese-rechtschreibschwache Kinder oder fördernde Maßnahmen im Fach Mathematik, sowie allgemeine Förderstunden, in denen nicht in Kleingruppen, sondern in der Klassengruppe bestimmte Themen vertieft werden. Intensivierte Betreuung durch zwei Lehrkräfte je Lerngruppe (bzw. drei Lehrkräfte für zwei jahrgangsübergreifende Gruppen) sollen zusätzliche Möglichkeiten der Zuwendung und Förderung für das einzelne Kind bieten.

Individualisierte Lernangebote entsprechen dabei in der Sache einem ständigen individuellen Förderangebot und sollen deshalb weiter ausgebaut werden.

5. Integrative Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf oder diagnostizierten Defiziten

Die sonderpädagogische Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Förderzentren in Oldenburg/Holstein, teilweise auch mit Nutzung weiterer externer Beratung.

Soweit dies in den Möglichkeiten der Schule steht, sollen medizinisch oder pädagogisch/psychologisch diagnostizierte Defizite im Sinne des Nachteilsausgleichs  ebenso berücksichtigt werden, wie in den individuellen Angeboten für die betroffenen Schülerinnen und Schüler.

Da viele Schülerinnen und Schüler zu Hause nicht mehr lernen, Konflikte zu bewältigen, wollen wir versuchen, dem, ebenso wie dem Übermaß an Gewaltkontakt durch den häuslichen Medienkonsum, in der Schule entgegenzuwirken und dabei zu helfen die Fähigkeit zu angemessener Konfliktbewältigung zu erwerben. Die Erziehung zum friedlichen Umgang mit Mitmenschen und Umwelt im Sinne der Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung ist unser zentrales Ziel.

 

 

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